Der
Personalverantwortliche
möchte mit diesen
Fragen Ihr Persönlichkeitsprofil
testen und dabei gleichzeitig
prüfen, wie es um
Ihre Selbstkritik bestellt
ist. Mit Hilfe dieser
Fragen möchte er
auch prüfen, wie
gut Sie in das Anforderungsprofil
der zu besetzenden Stelle
passen. Für ihn
ist wichtig zu sehen,
wie Sie mit Misserfolgen
umgehen, ob Sie dazu
stehen können oder
nur um den heißen
Brei herum reden. Letzten
Endes betrifft die Frage
dann Ihr Selbstbild:
schätzen Sie sich
und Ihre Fähigkeiten
realistisch ein? Für
den Arbeitgeber stellt
dies einen wichtigen
Aspekt dar.
Den
meisten Menschen ist es
etwas unangenehm über
ihre Erfolge zu sprechen,
trotzdem sollten Sie sich
auf diese Frage gut vorbereiten,
da Sie einige Pluspunkte
sammeln können. Es
sähe für den
Personalverantwortlichen
nach einer wenig ambitionierten
Arbeitseinstellung aus,
wenn Sie nichts zu diesem
Punkt erzählen könnten.
Daher überlegen Sie,
was in Ihrem bisherigen
Jobleben, auch in Praktika,
gut geklappt hat: Konnten
Sie für einen ehemaligen
Arbeitgeber zur Umsatzsteigerung
beitragen, haben Sie eine
erfolgreiche Idee eingebracht,
konnten Sie wichtige Neukunden
akquirieren?
Entsprechend
sollten Sie auch mit
der Misserfolgsfrage
umgehen. Vielleicht könnten
Sie von einem ambitionierten
Projekt berichten, das
dann letzten Endes wegen
widriger äußerer
Umstände (z.B. Konkurs
eines beteiligten Unternehmens
etc.) gescheitert ist.
Auf diese Weise bewahren
Sie den guten Eindruck
aus der "Vorrunde" und
Sie zeigen beruflichen
Einsatz. Da diese Frage
sehr häufig gestellt
wird, sollten Sie sich
gut auf sie vorbereiten. |