Die
nonverbale Kommunikation
trägt deutlich mehr
zur Eindrucksbildung
bei, als der Inhalt des
gesprochenen Wortes.
Das Problem bei der Kontrolle
der eigenen Körpersprache
ist die Tatsache, dass
dieselbe meist automatisch
bzw. unbewusst abläuft
und sich in der Folge
nicht so ohne weiteres
steuern lässt.
Sie
sollten aber auch nicht
versuchen, sich im
Gespräch hinter der
Körpersprache einer
Person zu "verstecken",
die Sie überhaupt
nicht sind. Auch wenn Sie
jetzt also weder zum "Schauspieler" noch
zum totalen "Selbstüberwacher" werden
sollen, lohnt es sich,
hin und wieder im Gesprächsverlauf
auf folgende Körpersignale
zu achten:
- Suchen
Sie den Blickkontakt
zu Ihrem Gesprächspartner
vor allem während
er/sie zu Ihnen spricht.
Sie signalisieren
damit Aufmerksamkeit,
Interesse,
Aufgeschlossenheit
und Selbstsicherheit
- Nehmen
Sie beim Sitzen eine
aufrechte
und offene
Haltung ein, in
der Sie Ihre Körperfront
Ihrem Gegenüber
zuwenden. Wenn
zwei Gesprächspartner
eine ähnliche
Sitzhaltung einnehmen
("Spiegeln"),
signalisiert das
grundsätzliche
Einigkeit und gegenseitige
Sympathie
- Versuchen
Sie, mit Ihrer
Sitzhaltung
eine
möglichst
große Sesselfläche
zu beanspruchen
(z.B. aufrecht,
zurückgelehnt
und nicht auf
der Sesselkante
sitzend)
- Vermeiden
Sie jegliche
Verschränkung
Ihrer Arme
und Hände,
da Sie damit
verschlossen,
zurückhaltend
oder skeptisch
wirken. Halten
Sie sich auch
nicht an
Sessellehnen
oder Tischkanten
fest
- Wenn
Sie sich
unsicher fühlen,
stellen Sie
bewusst beide
Fußsohlen
zur Gänze
auf den Boden
("Erden")
- und
vor allem: Lassen
Sie
Ihre eigene
Körpersprache
zu! Haben
Sie keine
Angst, Ihre
Gestik oder
Mimik
könnte übertrieben
oder unangebracht
sein. Die
meisten Menschen
haben
eine passende
Körpersprache,
mit der sie
das Gesprochene überzeugend
unterstreichen
können.
Lassen Sie
also Ihren
Händen
und Gesichtszügen
während
des Sprechens
ruhig freien
Lauf (nirgends
festklammern!)
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