Die
Gruppendiskussion ist der
klassische Standardbaustein
eines jeden ACs. Grob
zu unterscheiden sind
die so genannte führerlose
Gruppendiskussion (alle
Diskussionsteilnehmer
sind gleichberechtigt)
und die Gruppendiskussion
mit Moderator bzw. Leiter,
der von den Gruppenmitgliedern
gewählt oder von
den Beobachtern vorab
bestimmt wird. Grundsätzlich
gibt es drei verschiedene
Typen von Gruppendiskussionen:
1.
Diskussion eines (eher
allgemeinen) Themas mit
oder ohne Zielvorgabe.
Die Themenplatte reicht
von Berufsbezogenem über
Inhalte aus den Bereichen
Politik, Schule, Umwelt,
Wirtschaft, Zeitgeschehen
bis hin zum privaten, persönlichen
Bereich. Möglich ist
auch, dass sich die Gruppe
auf eines von fünf
bis zehn vorgeschlagenen
Themen einigen soll, um
dieses dann anschließend
zu diskutieren.
2.
Diskussion einer speziellen
Problemstellung mit der
Aufgabe, gemeinsam einen
Handlungsplan zu entwickeln.
Hier werden Sie dann mit
Situationen wie etwa "Notlandung
auf dem Mond" konfrontiert:
Bestimmte Bedingungen sind
vorgegeben und Sie müssen
gemeinsam organisatorische
Entscheidungen treffen.
3.
Diskussion eines vorgegebenen
Themas, bei der die AC
Teilnehmer eine ihnen vorgegebene
Rolle oder Position zu
vertreten haben. Bei dieser
Form ist jedem Diskutanten
ein Standpunkt vorgegeben.
Jeder hat ausschließlich
diese Rolle, diese Überzeugung
zu vertreten. |