Wenn zwei Menschen einander
erstmals begegnen, bilden
sie sich bereits im Verlauf
der ersten Minuten eine
Meinung zu- bzw. ein
Bild von ihrem Gegenüber.
Bei dieser Eindrucksbildung
trägt jedoch nicht
nur das verbale Verhalten,
sondern zu einem überwiegenden
Ausmaß ihre Körpersprache
bei.
Nachdem
man sich den ersten Eindruck
gebildet hat,
verhält man sich dieser
Person gegenüber oft
in einer Art und Weise,
dass es dem anderen in
der Folge schwer fällt,
diesen ersten Eindruck
zu revidieren ("selbsterfüllende
Prophezeiung").
Zum
Beispiel verhält
man sich einem anscheinenden
Rüpel gegenüber
auch oft unfreundlich und
zurückweisend, was
seine Ruppigkeit in weiterer
Folge meist noch anstachelt.
Damit
Sie gleich vom Start
weg Ihre Chancen bestmöglich
nutzen, beachten Sie folgende
Tipps:
- Betreten Sie den Raum
mit der Grundhaltung,
dass Sie ein gutes
Angebot unterbreiten;
Sie sind kein Bittsteller.
- Gehen Sie aufrecht
- mit dem Blick nach
vorne
gewandt - auf Ihren
Gesprächspartner
zu. Wecken Sie erste
Sympathien, indem
Sie stets ein freundliches
Lächeln zeigen
- Begrüßen
Sie Ihren Gesprächspartner
mit einem deutlichen
(nicht zu starken)
Händedruck
und einer klar
formulierten Begrüßungsformel,
in der Sie auch
den Namen und Titel
Ihres
Gegenübers
nennen (z.B. "Guten
Tag Frau Doktor
Schmidt!").
Versuchen Sie unbedingt,
bereits bei der
Begrüßung
Blickkontakt herzustellen
- Wenn
Ihnen kein entsprechender
Platz angeboten
wird,
fragen Sie einfach
selbstbewusst,
wo Sie Platz
nehmen
dürfen
bzw. bei Bedarf
Ihre Sachen ablegen
können
- Die
Utensilien, die
Sie im Gespräch
benötigen
(z.B. Dokumentenmappe,
Notizblock, Schreibstift),
legen Sie am
besten unmittelbar
vor
sich auf den
Tisch. Nehmen
Sie dabei
aber nicht
mehr Raum ein,
als nötig
vor allem wenn
das Gespräch
am Schreibtisch
des Personalisten
stattfindet
- Nehmen
Sie eine offene,
dem/r Gesprächspartner/in
zugewandte
und aufrechte
Sitzposition
ein, in der
Sie sich selbst
wohl fühlen
- Betrachten
Sie Ihr Gegenüber
als Verhandlungspartner/in,
mit dem/der
Sie gemeinsam
eine für
beide Seiten
optimale Lösung
finden werden
und nicht als
Prüfer/in,
der/die Sie
auf die Probe
stellen will.
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